Wappen der Gemeinde Mundingen
Freiwillige Feuerwehr Emmendingen
Abteilung Mundingen
gegr.: 1938
Letzter Einsatz: (Nr. 4)
vor 8 Tagen am Dienstag
14.02.2012, 08:01 Uhr:
Fehlalarm Brandmeldeanlage
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Einsätze 2012

20052006200720082009201020112012Einsatzstatistik seit 2002

Nr.:4) Di. 14.02.2012, 08:01 Uhr; Fehlalarm Brandmeldeanlage
Rückmeldung Gesamtwehrkommandant Karlo Rieth: Einsatz negativ. Somit brauchten die Abteilung Emmendingen und wir nicht ausrücken.

Fahrzeuge am Einsatzort:
Abt. Mundingen: 0
Abt. Emmendingen: 1

Einsatzkräfte:
Abt. Mundingen: 10
Abt. Emmendingen: unbekannt

Nr.:3) Mi. 08.02.2012, 04:30 Uhr; Entfachen von Glutnester
Trotz der ständigen und gründlichen Kontrolle der Einsatzstelle bis Dienstag Nachmittag entfachten sich wieder Glutnester, diese wurden von innen und, mit der Drehleiter, von außen gelöscht.

Einsatzdauer:
Stunden: 2

Fahrzeuge am Einsatzort:
Abt. Mundingen: 2
Abt. Emmendingen: 4

Einsatzkräfte:
Abt. Mundingen: 19
Abt. Emmendingen: 30

Nr.:2) Mo. 06.02.2012, 12:43 Uhr; Unklare Rauchentwicklung
Noch während dem Großbrand wurde Gesamtwehrkommandant Karlo Rieth von der integrierten Leistelle über Funk informiert, das in der Fr-Mössner-Straße eine unklare Rauchentwicklung sei.
Stellvertreter Ralf Kesselring fuhr die vermeintliche Einsatzstelle an, konnte aber Entwarnung geben, die Rauchentwicklung wurde von einen Ofen verursacht.

Einsatzdauer:
Stunden: 2

Fahrzeuge am Einsatzort:
Abt. Mundingen: 0
Abt. Emmendingen: 1

Einsatzkräfte:
Abt. Mundingen: 0
Abt. Emmendingen: 1

Nr.:1) Mo. 06.02.2012, 10:19 Uhr; Gebäudevollbrand Dorfstraße
Um 10:19 Uhr wurden wir, zusammen mit der Abteilung Emmendingen, zu einem Wohnungs- und Gebäudebrand alarmiert. Schon auf der Anfahrt zum Gerätehaus wurde, der weit in den Himmel ragende, Rauchpilz gesehen, somit konnte jeder das Ausmaß erahnen.

Gesamtwehrkommandant Karlo Rieth und Stellvertreter Ralf Kesselring trafen als erster an der Einsatzstelle ein, gleich wurde klar dass es sich um einen Vollbrand handelte. Trotz Arbeitszeit rückte das 1. Fahrzeug mit 6 Mann nach 4 Minuten aus und traf kurze später an der Einsatzstelle ein. Sofort wurde ein gezielter Innenangriff gemacht, dieser wurde durch die Abteilung Emmendingen, die nur wenige Minuten später eintraf, unterstützt. Gleichzeitig wurde mit dem Wenderohr auf der Drehleiter ein Außenangriff von oben vorgenommen.

Kurz vor 11 Uhr wurde, zur Unterstützung mit Atemschutzträger, die Abteilung Wasser nachalarmiert, diese traf, rund 15 Minuten später, mit 2 Fahrzeugen und 16 Mann an der Einsatzstelle ein.

Ein weiteres Problem war die enorme Kälte von weit unter Null Grad, diese lies das Löschwasser sofort gefrieren, die Einsatzstelle sowie die Dorfstraße mussten mehrere male durch den Zentralen Betriebshof (ZBH) mit Streusalz abgestreut werden.
Gegen 14:00 Uhr konnte die Abteilung Wasser und gegen 14:30 Uhr die Fahrzeuge der Abteilung Emmendingen die Einsatzstelle verlassen.

Mit der Wärmebildkamera wurde das Gebäude nach und nach abgesucht um verstecke Brandherde ausfindig zu machen.

Um 15:30 Uhr forderte der stellvertretende Gesamtwehrkommandant Ralf Kesselring die Drehleiter erneut an, um unzugängliche Glutnester abzulöschen.

Um 16 Uhr konnte das 1. Fahrzeug wieder einsatzfähig gemacht werden, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 23 Uhr.
Das 2. Fahrzeug blieb bis Dienstag 13 Uhr mit mindestens 3 Einsatzkräften, die, wegen den enormen Minustemperaturen, alle 4 Stunden ausgewechselt wurden, zur Brandwache an der Einsatzstelle, danach mussten die Fahrzeuge gereinigt und wieder bestückt werden.

Nach 31 Stunden Einsatz konnten wir die komplette Abteilung am Dienstagnachmittag um 17:20 Uhr wieder voll Einsatzbereit melden.

Ortsvorsteher Willi Monke machte sich ebenfalls, mehrfach, ein Bild von der Einsatzstelle.

Dieser Großbrand war der aller 1. Einsatz mit dem neuen Fahrzeug, durch die neue moderne Technik, die uns bisher nicht zur Verfügung stand, wurde uns die Arbeit sehr erleichtert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mundinger Bürgerinnen und Bürger, vor allem den Nachbarn, die uns während der ganzen Zeit mit warmen Getränken und Essen versorgt haben. Anfangs konnten wir uns in einem warmen Raum aufwärmen. Die DRK Ortsvereine von Emmendingen und Teningen versorgten uns ebenfalls mit warmem Tee und Kaffee. Selbst die ganze Nacht über, die zeitweise mehr als 10 Grad minus hatte, wurden wir sehr gut versorgt. Morgens, gegen halb 6, wurden wir mit einem Frühstück überrascht.

Einsatzdauer:
Stunden: 31

Fahrzeuge am Einsatzort:
Abt. Mundingen: 2
Abt. Emmendingen: 7
Abt. Wasser: 2

Einsatzkräfte:
Abt. Mundingen: 21
Abt. Emmendingen: 37
Abt. Wasser: 16
Kreisbrandmeister
Polizei und Kriminalpolizei
Rettungsdienst, DRK Ortsvereine Emmendingen und Teningen
Ortsvorsteher Willi Monke
ZBH: ca 4
EnBW: 1
SWE

Presseberichte:
Badische Zeitung
Regiotrends.de (mit Video)

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