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Freiwillige Feuerwehr Emmendingen
Abteilung Mundingen

Probe am 03.04.2006

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Letzte Einsätze

19) Mi. 07.11.2018, 17:43
Vegetationsbrand
18) Mo. 22.10.2018, 12:19
Brandmeldeanlage
17) Sa. 29.09.2018, 13:01
PKW-Brand

Termine

In 2 Tagen:
Do. 13.12.18, 19:30
Führungsgruppe Gesamtwehr
In 4 Tagen:
Sa. 15.12.18, 16:30
Jahresabschluss
In 6 Tagen:
Mo. 17.12.18, 19:30
ABC-Probe

Feuerwehrtipp

Alle Jahre wieder kommt die Feuerwehr

Bald ist Weihnachten. Für viele ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Für so manchen aber auch ein Fest voller Angst und Schrecken, oft sogar mit schlimmen Folgen.
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am 11.12.2018 um 19:45
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Jahreshauptversammlung 2017

Badische Zeitung vom Mittwoch, 20. März 2018

Bald vorbei die beengten Verhältnisse für die Feuerwehr Mundingen  | Foto: Georg Voß

Die Feuerwehr gehört ins Zentrum

Hauptversammlung der Mundinger Feuerwehr zum letzten Mal im Foyer der Neumattenhalle / "Schlangeneinsatz" mit Ringelnatter.

EMMENDINGEN-MUNDINGEN. Das war nun die endgültig letzte Hauptversammlung der Feuerwehr Mundingen im Foyer der Neumattenhalle. Im kommenden Jahr wird das neue Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung stehen.

Nicht viel Platz zum Anziehen gibt es im beengten alten Feuerwehrgerätehaus in der Mönchhofstraße. An Bierbänken und Biertischen sitzen die Mundinger Feuerwehrleute nach ihrem Einsatz hinter dem Einsatzfahrzeug. Zudem ist ein zweites Löschfahrzeug im Farrenstall am Rathaus untergebracht, was auch zu Verzögerungen beim Einsatz führt. Dabei zählt jede Sekunde, um Menschen in lebensbedrohte Lagen zu helfen. Diese Zeiten gehören bald der Vergangenheit an. "Die Kleidung kommt jetzt in einen Spind, nicht mehr auf den Haken", sagte Abteilungskommandant Stefan Willaredt. "Das neue Feuerwehrgerätehaus wird sich positiv auf die Ausrückzeiten auswirken." Auch wird es dort eine Toilette geben. "Die Feuerwehr gehört ins Zentrum", sagte Ortsvorsteherin Carola Euhus; sie lobte die starke Gemeinschaft und das große Vertrauen der Feuerwehr untereinander. Dies sei wichtig nach einem Einsatz, um die entstandenen Bilder zu verarbeiten.

Die Feuerwehr Mundingen rückte im Vorjahr nach Angaben des Schriftführers Tobias Haas zu 23 Einsätzen aus. Darunter waren Hilfeleistungen bei Wassernot, als Straßen und Keller nach Starkregen im Juli überflutet wurden, Hilfeleistungen bei einer Verunreinigung des Weißbachs, als eine Anwohnerin im Juli vermutlich Farbe in die Oberflächenentwässerung einleitete, oder die Löschung eines Kleinbrands im September. Unter dem Stichwort "brennender Wohnwagen" rückten im September die Abteilungen Mundingen und Emmendingen aus und löschten ein bewachtes Lagerfeuer. Im Juli wurde die Feuerwehr Mundingen an die Friedrich-Mößner-Straße wegen eines Tiereinsatz gerufen. Dort wurde eine Schlange entdeckt, bei der es sich - um eine heimische Ringelnatter handelte.

Fünf Einsätze waren zwischen 6 und 17 Uhr, 15 zwischen 17 und 6 Uhr. Hinzu kommen 36 Proben mit einem Übungsbesuch von 84 Prozent. "Gott sei Dank ist nicht wahnsinnig viel passiert," sagte der Kommandant der Emmendinger Feuerwehr, Ralf Kesselring. Aber wie bei einem Fußballspieler müsse die Feuerwehr beim Einsatz topfit seien. Auch sprach er Lob aus für die 36 Proben. "Das sind sehr viel. Der Probenbesuch ist eine Bombe." Finanziell hält sich die Feuerwehr Mundingen auch über Wasser. So standen Einnahmen von etwa 13 600 Euro Ausgaben von rund 6500 Euro gegenüber.

Zudem beteiligt sich die Feuerwehr Mundingen auch stark am Mundinger Ortsleben. Sie richtet alljährlich den Bayrischen Hock, das Bierinselfeschd und Ferienaktionen aus und beteiligt sich an der Altpapiersammlung.

Mitglieder: 30 Aktive, davon drei weibliche. In der Altersmannschaft sind 15 Floriansjünger und in der Jugendfeuerwehr fünf, davon ein Mädchen. Der Ausbildungsstand verteilt sich auf 21 Atemschutzträger, 15 Maschinisten, sieben Gruppenführer und vier Zugführer.

Ehrungen: Philipp Hengstler wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert und ist wie sein Kollege Christoph Steinle 15 Jahre bei der Feuerwehr Mundingen. Für 25 Jahre wurden Frank Menzer und Thomas Ehrenfelder geehrt.

Quelle: Badische Zeitung vom 20.03.2018 / Georg Voss